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Carrera Go Plus Test



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Getestet: Carrera Go mit Boxenstopp und Smartphonesteuerung.
Carrera hat die Einsteigersets GO im Massstab 1:43 um die Variante GO+ erweitert. Mit der GO+ konnte Carrera 2016 sofort den Titel „Top 10 Spielzeug“ gewinnen. Die GO+ bietet einige Vorteile bzw. Weiterentwicklungen zur Carrera GO. In erster Linie muß die neue Boxenstop-Funktion erwähnt werden, die den Spielspass mit der Carrera GO+ erheblich steigert. Eine weitere neue Funktion ermöglicht das steuern der Bahn mit Hilfe eines Smartphones, das mit Bluetooth mit der Bahn verbunden wird.

Aber eins nach dem anderen, die wichtigsten Fakten als erstes. Die Schienen der Carrera GO sind mit der Carrera GO+ kompatibel. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für die Slotcars. Die Verbesserungen stecken im Detail. Da wäre zunächst eine neue Anschlußschiene mit einem speziellen Tacho, der verschiedene Funktionen ermöglicht. Desweiteren gibt es eine gerade Schiene mit dem Namen „Pit Stop Game“, die eine Boxengasse simulieren soll. Diese Schiene verfügt für jede Fahrbahn über einen Anhaltebereich sowie verschiedene LED-Anzeigen.

Im einzelnen werde die Symbole für Motor, Reifen und Zapfhahn dargestellt. Dazu gibt es 5 nebeneinander angebrachte LED-Dioden. Diese Dioden sind für verschiedene Funktionen zuständig. Anfangs simulieren die Dioden eine Startampel, im Laufe eines Rennens wird der Tankinhalt angezeigt. Geht der Benzinvorrat zur Neige muß bei einem Boxenstop nachgetankt werden. Das wird durch wiederholtes drücken des Handreglers erreicht. Ist fertig aufgetankt geht das Rennen weiter.

Das gleiche Prinzip wird auch bei den beiden anderen Funktionen angewendet. Ein Tufallsgenerator bestimmt, wann welches Auto an die Box fahren muß um einen Motorschaden zu beheben bzw. die Reifen gewechselt werden müssen. Durch Geräusche die aus dem Lautsprecher der Anschlußschiene kommen, wird auch akustisch auf einen Boxenstop hingewiesen.

Begeistern kann unterdies jedoch lediglich der Ton für die Motorpanne, derweil die zwei anderen Töne äußerst nebulös klingen und in keiner Weise an den Radwechsel bzw. an das tanken erinnern. Wer es versäumt oder ignoriert die „Pit Lane“ anzufahren, kann wohl weiter fahren, die Runden werden allerdings nicht gewertet, bis der Fahrer in der Boxengasse anhält und das Problem abgehakt hat.

Carrera GO Plus Test

Als zusätzliches Boxengassen-Spiel kann man die Carrera GO-Plus-App ins Spiel bringen. Für den eigentlichen Spielbetrieb ist die App nicht unbedingt erforderlich, bringt aber einige zusätzliche Funktionen ins Spiel. Eingestellt werden können mit der App die zu fahrenden Runden von 1 – 99, angezeigt wird die Anzahl der gefahrenen Runden sowie die Zeiten der letzten 3 Runden. Nach Rennende wird der Sieger auf dem „Treppchen“ angezeigt.

Aber das ist noch nicht alles, was die App an Zusatzfunktionen ermöglicht. Außer den bekannten 3 Gründen (Tanken, Reifen, Motor) für einen Boxenstop, gibt es mit der App einige kleine Zusatzspiele. Wenn das App-Signal in der Boxengasse leuchtet, muß das Auto in die Boxengasse. Steht das Auto bekommt der Fahrer auf dem Smartphone oder Tablet eine Aufgabe gestellt. Da geht es z.B. darum, dem Fahrer das verschmutzte Helmvisier zu reinigen oder die schlafende Boxencrew zu wecken. Sobald die Aufgabe erledigt ist, kann man weiterfahren. Sollte man es nicht schaffen, die Aufgabe zu lösen, geht es nach 20 Sekunden weiter.

Auch ohne die App bietet die Carrera GO Plus einiges an Möglichkeiten, die den Spielspass erhöhen. Die Anschlußschiene bietet einige Möglichkeiten. Zunachst kann man die Länge des Rennens auf 20 oder 30 Runden einstellen. Zusätzlich kenn der Modus „freies Training“ eingestellt werden. Ein Highlight ist die Möglichkeit, eine Verfolgungsjagd zu starten. Der Gegner bekommt 20 Sekunden Vorsprung und muß im Laufe des Rennens eingeholt werden. Dies wird noch gesteigert durch die Möglichkeit ein „Ghosrcar“ zu programmieren. Durch diese Funktion besteht die Möglichkeit, alleine ein Rennen gegen das Ghostcer zu fahren. Ein Soundsystem bietet die Auswahl zwischen drei Motorgeräuschen, DTM, GT und F1.

carrera-go-tablet

Der Aufbau der Carrera GO Plus gestaltet sich recht einfach und sollte auch „Neu-Racern“ keine größeren Probleme bereiten. Etwas schwieriger gestaltet sich allerdings das einfahren der Autos. Zunächst müssen die Schleifer eingefahren werden. Zudem muß der Umgang mit dem „Gaspedal“ erst einmal geübt werden. Die GO Slotcars sind zwar mit relativ starken Magneten ausgestattet, das heißt aber nicht, daß die gesamte Rennstrecke mit „Vollgas“ gefahren werden kann. Die Autos fliegen bei zu viel Gas auch gerne mal aus der Kurve.

Carrera bietet unterschiedliche Komplttsets der Carrera GO Plus an. Die Preise liegen dabei zwischen 90.- und 140.- €, Hauptunterschiede sind die Autos ( meist DTM oder F1 ) sowie in der Streckenlänge und beim Zubehör. Sollten Sie sich zum Kauf einer Carrera GO Plus entschließen, sollten Sie unbedingt die Ausstattung und das beiliegende Zubehör prüfen. Nicht alle GO Plus Komplettsets bieten den gleichen Lieferumfang.

Die Preise, die von Carrera für die GO Plus aufgerufen werden, ercheinen auf Grund des Lieferumfanges und der Qualität als absolut gerechtfertigt. Ein kleiner Krittikpunkt ist die Kompatibilität der Bluetooth Schnittstelle. Laut Carrera soll die Schnittstelle mit Android 5.0 oder IOS 8 kompatibel sein, das scheint allerdings nicht für alle Smartphones bzw. Tablets zu gelten.
Informieren Sie sich vor einem Kauf unbedingt über die Kompatibilität Ihres Smartphones mit der Carrera Schnittstelle.

Carrera GO Plus!!! Vorstellung und Test Teil 1

Beim abspielen werden Daten an Youtube gesendet!

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